1992 wurde die US-amerikanische Alternative-Rock-Band Weezer gegründet. Ihr Stil wird daneben oft als gitarrenlastiger Pop-Punk und College Rock beschrieben. Die aktuelle Besetzung bilden Sänger und Gitarrist Rivers Cuomo, Gitarrist und Keyboarder Brian Bell, Bassist Scott Shriner und Schlagzeuger Patrick Wilson.

Sie prägen den Stil des Alternative Rock der Post-Nirvana-Ära

Heavy Metal und die Beach Boys – eine ungewöhnliche Kombination. die Rivers Cuomo mit Weezer verbinden will. Noch bevor das erste Album veröffentlicht wurde, verließ Jason Cropper die Band wieder. Sein Nachfolger wurde Brian Bell. Der Song "Buddy Holly" machte das Quartett weltweit bekannt. Eigentlich sollte es nur klingen wie ein Pop-Hit. Am Ende wurde es tatsächlich einer. Nicht zuletzt ein Musikclip, indem die Musiker in eine Folge der US-Fernsehserie Happy Days eintauchten, kurbelte den Erfolg an. Das erste Album "Weezer" aus dem Jahr 1994 ist nebenbei bemerkt auf Grund der Farbe des Covers als "The Blue Album" bekannt. Düsterer und auch weniger erfolgreich war der Nachfolger "Pinkerton" 1996. Dennoch gilt es bei vielen Fans als die stärkste Platte. Praktisch gesehen war das Album ein derartiger Flop, das Weezer für ein paar Jahre von der Bildfläche verschwanden. 2000 rauften sich die Musiker wieder zusammen und nahmen das dritte Album auf, das ebenfalls "Weezer" hieß und als "The Green Album" bekannt wurde. Es kam 2001 auf den Markt. Das Werk wurde ein Erfolg und hatte eine Welttournee zur Folge. Mikey Welsh wurde nach einem Selbstmordversuch im selben Jahr durch Scott Shriner ersetzt. Mit "Maladroit" veröffentlichten Weezer 2002 ihr nächstes Flop-Album. Dagegen wurde das fünfte Werk "Make Believe" ein Verkaufserfolg – nicht zuletzt wegen der Hitsingle "Beverly Hills". Nach einigen Auftritten auf Festivals ging die Band mit den Foo Fighters auf Tournee. Das dritte Album mit dem Titel "Weezer" erschien 2008 und wurde "The Red Album" genannt, gefolgt von "Raditude" 2009. Hier versucht sich die Band erstmals an Synth-Pop- und Hip-Hop-Einflüssen. Obwohl sich das Album gut verkaufte, schnitt es bei Fans und Kritikern nicht gut ab. Größeren Erfolg hatten Weezer 2010 mit dem achten Album "Hurley". Es erreichte die Top 10 der US Billboard Charts. Erst 2014 veröffentlichte die Band ein weiteres Album. Der Titel: "Everything Will Be Alright in the End". 2016 wurde schließlich der Nachfolger veröffentlicht. Wieder einmal entschied man sich für den schlichten Namen "Weezer". Später wurde die Platte als "The White Album" bekannt. Mit "Pacific Dream" setzte die Band 2017 auf poppige Klänge. Auf Drängen ihrer Fans coverten Weezer 2018 den Song "Africa" von Toto. 2019 veröffentlichten sie außerdem "The Teal Album", das weitere Cover von bekannten Songs der 80er Jahre enthielt. Obendrauf gab es im selben Jahr das nächste Weezer-Album, dass "The Black Album" getauft wurde.