2002 gründete Sänger und Rhytmusgitarrist Johnny Borrell nach seiner Zeit bei den Libertines eine eigene Band: Razorlight. Die englische Rockband besteht aktuell neben Borrell aus Gitarrist David Ellis, Bassist Harry Deacon und Schlagzeuger David Sullivan-Kaplan. Ihr Stil lässt sich den Genres Indie-Rock und Britpop zuordnen. Die Songs "America" und "Wire to Wire" wurden zu ihren größten Erfolgen weltweit.

Auf Wiedersehen, Libertines – Hallo, Razorlight

Über eine Anzeige lernten sich 2002 zunächst Johnny Borrell und Björn Ågren. Kurz darauf gehörten auch Carl Dalemo und Christian Smith-Pancorvo zur neugegründeten Band. Erstmals erwähnte wurden Razorlight von Moderator John Kennedy. Er verwendete einige ihrer Demos in seinem Programm. 2003 unterschrieben die Musiker ihren ersten Vertrag. Noch während der Arbeiten am ersten Album wurde Smith-Pancorvo durch Andy Burrows ersetzt. 2004 erschien schließlich das Debütalbum "Up All Night". In den britischen Charts erreichte es Platz zwei, ebenso die Single "Somewhere Else". Nachdem das Album den Song nicht enthielt, wurde er erst in der Neuauflage hinzugefügt. Kurz bevor 2006 das zweite Album "Razorlight" veröffentlicht wurde, gab es mit der Single "In the Morning" bereits einen Vorgeschmack. In den britischen Charts schaffte es der Song auf Platz drei, das Album dagegen hielt sich zwei Wochen auf Platz eins. Auch die Single "America" kletterte auf den ersten Platz. Die dritte Single "Before I Fall to Pieces" erreichte immerhin Platz 17. Zusammen mit dem Album "Slipway Fires" erschien 2008 die Single "Wire to Wire", die zu einem internationalen Erfolg wurde. Das Album selbst war in Deutschland, Österreich und Großbritannien in den Top 10 vertreten. 2009 wurde Andy David Sullivan-Kaplan der Nachfolger von Andy Burrows. Zusammen mit letzterem verließen auch Agren und Dalemo die Band. An ihrer Stelle standen danach Gus Robertson und Freddie Stitz auf der Bühne. Erstmals seit 2011 gingen Razorlight 2014 wieder auf Tour. Anstelle von Stitz war allerdings João Mello dabei.