Wie breit ein Musikspektrum sein kann, beweist die christliche Nu-Metal-Band P.O.D.. Ihr Stil reicht von Nu-Metal, über Christlichen Metal, Crossover, Rap Metal und Post Grunge bis hin zu Alternative Metal. Gegründet wurde die Band 1992 in San Diego. Zur aktuellen Besetzung gehören Sänger Paul Sandoval, Schlagzeuger, Perkussionist und Rhythmusgitarrist Noah Bernardo, Bassist Mark Daniels und Leadgitarrist Marcos Curiel. Der Bandname ist die Abkürzung für "Payable on death", was so viel bedeutet wie "Zahlbar im Todesfall". Eine solche Klausel steht am Ende von US-amerikanischen Lebensversicherungen, bezieht sich aber auch auf Jesus Christus. Bisher wurden P.O.D. sechs Mal für einen Grammy nominiert. Die Band gewann zahlreiche Platin-Auszeichnungen für ihre Alben. Vor allem "Satellite" aus dem Jahr 2001 war ein riesiger Erfolg.

Mehr als ein One-Hit-Wonder

Die Geschichte von Pearl Jam beginnt mit Marcos Curiel und Noah Barnardo, die gemeinsam in einer Garage Musik machten. Mit Gabe Portillo war der passende Bassist gefunden. Die Rolle des Sängers übernahm Paul Sandoval. Der Grund: Seine Mutter starb zu dieser Zeit an Leukämie. Bernardo wollte ihn aufheitern und bot ihm an Teil der Band zu sein. In der lokalen Metal-Szene hatte die Gruppe schnell einen guten Ruf und startete kurz darauf kleinere Tourneen. Das nötige Kleingeld bekamen die Musiker über den Verkauf von T-Shirt nach ihren Auftritten. Als Portillo an einer Tour nicht teilnehmen konnte, wurde sprang Mark Daniels für ihn ein. Er ersetzte den Bassisten später komplett. Auf ihrem eigenen Label Rescue Records veröffentlichten P.O.D. zwischen 1994 und 1997 ihre ersten beiden Studioalben "Snuff the Punk" und "Brown" sowie das Live-Album "Payable on Death Live". Auch diese wurden nach ihren Auftritten verkauft. Für den Song "Selah" wurde sogar ein Video produziert. Nachdem etwa 40.000 Alben verkauft wurden, kamen größere Labels auf die Band zu. Schließlich standen P.O.D. bei Atlantic Records unter Vertrag. Dort erschien das dritte Album "The Fundamental Elements of Southtown." "Satellite" aus dem Jahr 2001 wurde der bisher größte Erfolg der Band. Die Single "Alive und Youth of the Nation" landete in verschiedenen Ländern in den Spitzen der Charts. Kurz nachdem die Band 2003 einen Echo in der Kategorie "Bester internationaler Alternative-Act" gewonnen hatte, verließ Curiel die Gruppe. Jason Truby sprang spontan ein, da ein Soundtrack für "Matrix Reloaded" produziert werden sollte. Mit dem neuen Gitarristen entstand der Song "Sleeping Awake" und das Album "Payable on Death". Letzteres war nicht so erfolgreich wie sein Vorgänger. Im Anschluss starteten sie eine Tour mit unter anderem Linkin Park. Drei Jahre später kam "Testify" auf den Markt. 2006 kam Gründungsmitglied Marcos Curiel zurück zu P.O.D., während Truby die Band verließ. 2008 erschien das nächste Album "When Angels and Serpents Dance". Die Veröffentlichung von "Murdered Love" verzögerte sich bis 2012. Das langersehnte Unplugged-Album "SoCal Sessions" erschien 2014.