Gary Clark Junior steht als Musiker und Schauspieler auf der Bühne. Geboren wurde er 15.02.1984 in Austin. Charakteristisch für seine Musik ist der verzerrte Gitarrenklang. Nach eigenen Angaben wird dieser durch Blues, Jazz, Soul, Country und Hip-Hop beeinflusst.

Ein Junge und seine Gitarre

Mit 12 Jahren begann Clark Gitarre zu spielen. Schnell zog es ihn auf die Bühne und er gab Konzerte in seiner Heimatstadt. Als er dort Clifford Antone, den Eigentümer des Musikclubs Antone’s traf, lernte er Jimmie Vaughan kennen. Sein Auftritt beim Crossroads Guitar Festival 2010 brachte Clark die erste große Aufmerksamkeit. Dort spielte er zusammen mit B. B. King, Eric Clapton, Buddy Guy, Steve Winwood, John Mayer, Sheryl Crow, Jeff Beck und ZZ Top. In den beiden folgenden Jahren trat er außerdem beim Bonnaroo Music Festival in Manchester auf. Auch auf dem Album "100 Miles from Memphis" von Sheryl Crow ist er zu hören. Dort übernahm er Gesangsparts. 2012 ging es für Clark ins Weiße Haus. Dort spielte er bei der Veranstaltung Red, White and Blues. Auf der Rolling-Stones-Jubiläumstour hatte der Musiker 2012 einen Gastauftritt in New Jersey. Zusammen mit den Rock-Legenden und John Mayer gab er den Song "Goin' Down" von Freddie King zum Besten. 2013 gelang Clark dann auch der internationale Durchbruch. Verantwortlich war sein Album "Blak and Blu". Bereits im Vorjahr war es sein bis dato größter Erfolg in den USA. Es landete auf Platz sechs der US-Albumcharts und belegte Platz eins bei den Bluesalben. Mit der weltweiten Veröffentlichung war es auch in den Charts weiterer Länder vertreten. Der enthaltene Song "Please Come Home" erhielt einen Grammy in der Kategorie "Traditioneller Blues". Für den Song "Ain't Messin' 'Round" wurde er zudem im Bereich "Bester Rocksong" nominiert. Zusammen mit Beyoncé und Ed Sheeran stand Clark 2015 beim Stevie Wonder Tribute auf der Bühne.