Musik kann Bilder im Kopf erzeugen. Im Fall von Coheed and Cambria ist es sogar viel mehr als das. Sänger Claudio Sanchez, Gitarrist Travis Stever, Bassist Zach Cooper und Schlagzeuger Joshua Eppard erzählen mit ihrer Musik eine Science-Fiction-Sage. Gegründet wurde die Band 2001 in New York. Die Konzeptband, die sich vorher Shabutie nannte, spielt Progressive Rock.

Die Zeit nach Shabutie

Nachdem die Band 2006 zwischenzeitlich auf Eppard und Todd verzichten musste, stießen Bassist Matt Williams und Schlagzeuger Pennie dazu. Die beiden spielten vorher zusammen mit Jublehead und The Dillinger Escape Plan. Für die beiden verblieben Mitglieder Sanchez und Stever markierte dieser Moment einen Neuanfang. Kurz bevor 2007 das neue Album aufgenommen werden sollte, kehrte Todd zur Gruppe zurück und ersetzte Williams. 2011 wurde auch Eppard wieder Teil der Band.

Die Geschichte des Ehepaars Kilgannon

Mit ihrer Musik nehmen Coheed and Cambria eine gewisse Sonderstellung ein. Sie spielen zwar Progressive Rock, lassen aber auch Elemente von Indie und Metal einfließen. Markenzeichen ihres Stils ist die hohe Stimme von Sanchez und die düstere Stimmung, die durch die Lieder erzeugt wird. Inhaltlich drehen sich die Songs um das fiktive Ehepaar Coheed und Cambria Kilgannon. Die beiden leben auf einem erdähnlichen Planeten und sind Wächter des sogenannten Keywork. Dabei handelt es sich um eine Planetenverbindung innerhalb des Universums Heaven’s Fence. Ihre Geschichte zieht sich durch sämtliche Alben der Gruppe. Die Comicadaption kam mittlerweile unter dem Titel "The Amory Wars" auf den Markt.