Brian Fallon steht als Sänger, Songwriter und Gitarrist auf der Bühne. Bekannt wurde der US-Amerikaner als Frontmann der Rockband The Gaslight Anthem. Geboren wurde er am 28.01.1980.

Ein Musiker mit vielen Projekten 

Fallon begann seine Karriere bereits im Alter von 17 Jahren. Unter dem Pseudonym No Release brachte er 1997 die Musikkassette "The Coffeehouse Sessions" auf den Markt. Davon gab es nur 200 Exemplare. Vier Jahre später nahm er mit der Band Amping Copper eine EP auf. Als Teil der Cincinnati Rail Tie wirkte er 2004 an der EP "The American Music EP" mit. Auch seine Mutter war darauf zu hören. In einem der Titel unterstützt sie die Band als Background-Sängerin. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit Michael Volpe, Chris Clementi und Michael LeBoeuf die Band This Charming Man mit der er das Album "Every Little Secret" veröffentlichte. Im Jahr darauf wurden Clementi und LeBoeuf durch Benny Horowitz und Alex Levine ersetzt. Auch Volpe kehrte der Band den Rücken. Daraufhin gründete Fallon mit den verbliebenen Mitgliedern und Alex Rosamilia The Gaslight Anthem. Damit gelang dem Amerikaner der internationale Durchbruch. Bis 2015 produzierte die Band die Alben "Sink or Swim", The '59 Sound", "American Slang", "Handwritten" und "Get Hurt". Ab 2011 trat Fallon zusammen mit Ian Perkins, einem Techniker der Band als Duo unter dem Namen The Horrible auf und ging mit ihm auf Tour. Noch im selben Jahr war er auf Revival-Tour mit Dave Hause, Dan Adriano von Alkaline Trio und Chuck Ragan. Als Teil von Molly and the Zombies stand Fallon 2013 bei einigen Konzerten auf der Bühne. Zu einem Album oder einem Plattenvertrag kam es aber nie. Inspiration für die Songs kam laut Fallon von Bob Dylan und seinem Album "Highway 61 Revisited". Nachdem sich die The Gaslight Anthem ab 2015 eine Auszeit nahm, widmete sich Fallon einem Soloalbum. Noch im selben Jahr war die erste Single "A Wonderful Life" in den Radios zu hören. Im Jahr darauf erschien das Album "Painkillers".

Romantik, Sehnsucht und Aufbruchsstimmung

Die markante, raue Stimme von Fallon verleiht seinen Songs das gewisse Etwas. Inhaltlich handeln sie von Romantik, Sehnsucht nach unendlicher Freiheit und der Aufbruchsstimmung der 50er und 60er in den vereinigten Staaten. Sein Stil lässt sich in die Genres Folk-Rock, Punkrock und Indie-Rock einordnen. Mit dem Album "Painkillers" schlägt Fallon einen ruhigeren Ton im Vergleich zu seinen restlichen Werken an. Dieses ist daher eher in die Bereiche Folk-Rock und Heartland Rock einzuordnen. Oft wird er mit Bruce Springsteen, John Mellencamp oder Tom Petty verglichen.