Die US-amerikanische Metalband Avenged Sevenfold ist auch unter der Abkürzung A7X bekannt. Gegründet wurde die Gruppe 1999 in Huntington Beach. Aktuell gehören Matthew Charles Sanders, Brian Elwin Haner Junior, Zachary James Baker, Jonathan Lewis Seward und Brooks Wackerman zur Besetzung. Weltweit hat die Band bis heute etwa 27 Millionen Ton- und Bildträger verkauft. Allein in der USA waren es 18 Millionen. Das Musikmagazin Rolling Stone nannte Avenged Sevenfold die neuen Heavy-Metal-Götter. Der Name der Band geht auf die biblische Geschichte von Kain und Abel zurück. Und das obwohl die Band nicht religiös ist.

Jeder Mörder Kains – siebenfach werde er gerächt

Die Gründungsmitglieder von Avenged Sevenfold sind Matthew Charles Sanders, Zachary James Baker, Matt Wendt und James Owen Sullivan. Die Musiker treten auch unter Spitznamen auf, die sie seit ihrer Schulzeit besitzen. Kurz nach den ersten Demoaufnahmen zwischen 1999 und 2000 verließ Wendt die Gruppe und wurde durch Justin Sane ersetzt. Als das Debütalbum "Sounding the Seventh Trumpet" erschien, waren die Musiker erst 18 Jahre alt und gingen noch zur High School. Im selben Jahr wurde die EP "Warmness on the Soul" veröffentlicht. Hier hört man bereits Synyster Gates spielen, der 1999 Teil der Band wurde. Aufgrund eines Suizidversuchs wurde Sane aus der Band geworfen. Sein Ersatzmann wurde Dameon Ash. 2003 wurde Johnny Christ der neue Bassist der Gruppe. Mit ihm entstand das zweite Album "Walking the Fallen". In der Metalszene waren die jungen Musiker bereits bekannt und tourten mit Mushroomhead und Shadows Fall. Für den "Warmness on the Soul" erschien ein Jahr später das erste Musikvideo der Band. Mit dem dritten Album "City of Evil" versuchen sich Avenged Sevenfold am Power Metal. Auf gutturalen Gesang wurde verzichtet. 2006 wurde die Band bei den MTV Video Music Awards für ihr Video "Bat Country" als "Best New Artists In A Video" ausgezeichnet. 2007 kam das vierte Album "Avenged Sevenfold" auf den Markt. Der Stil entspricht hier nicht mehr dem Power Metal, sondern eher dem Heavy Metal. Hinzu kommen einige Balladen, weshalb sich die Band zu diesem Zeitpunkt in den Bereichen Hard Rock und Heavy Metal bewegt. Zwei Jahre später dann der Schock: Schlagzeuger James Owen Sullivan starb mit nur 28 Jahren an einer Überdosis von Oxymorphon, Oxycodon, Diazepam, Nordazepam und Alkohol in seinem Haus in Kalifornien. Hinzu kam, dass er an Kardiomegalie litt. Zusammen mit Schlagzeuger Mike Portnoy wurde das fünfte Album "Nightmare" produziert und 2010 veröffentlicht. Noch bevor das Werk auf den Markt kam, startete die Band eine Promo-Tour, die unter anderem durch Europa führte. Die Gruppe gab Konzerte in Köln und Hamburg. Mit einem Konzert im Irak für die dort stationierten Truppen des amerikanischen Militärs ging die Welttournee zu Ende. Noch im selben Jahr verließ Portnoy die Band wieder. Er wurde durch Arin Ilejay ersetzt. Im fünften Album "Hail to the King", das 2013 erschien, entwickelte die Band ihren eigenen Stil weiter. Das neue Werk sollte rhythmischer werden und mehr auf ausgedehnte Riffs setzen. Passend dazu gab es eine Europatour mit Device und Five Finger Death Punch. 2015 traten Avenged Sevenfold im Rahmen einer Tour zum ersten Mal in Asien auf. Mit "The Stage" erschien 2016 das siebte Album. Noch im selben Jahr trennten sich die Musiker von ihrem Schlagzeuger. Ersatz fand die Gruppe in Brooks Wackerman.